Diagnose

Die Diagnose entsteht aufgrund der Klinik (Symptome) sowie von Laborwerten

Wenn ein Patient mit den beschriebenen Symptomen zum Arzt geht, besteht ein erster Verdacht auf Eisenmangel und zwar umso mehr, wenn es sich um Angehörige von Eisenmangel-Risikogruppen handelt (Kinder, Frauen im Menstruationsalter, Senioren und Leistungssportler).

Die Diagnose wird erhärtet durch einen niedrigen Ferritinwert. Folgende Blutanalysen sollten bei Menschen mit dem Verdacht auf Eisenmangel durchgeführt werden:

Eisenmangeldiagnostik:

Ferritin, CRP, Lösliche Transferrinrezeptoren LTR, rotes Blutbild.

Ferritin repräsentiert die Eisenkonzentration im Körper und die LTR zeigen an, wie ausgeprägt der Eisenmangel ist und wie lange ein solcher schon vorbesteht. Für eine Gesamtschau empfehlen sich weitere Blutanalysen:

Ausschluss von Differenzialdiagnosen bei Müdigkeit:
TSH (Schilddrüsenfunktion) und Hba1c (Diabetes)

Blutanalysen für die Sicherheit:
GOT, GPT, GGT (Leberwerte) und Kreatinin (Nierenwert)

Ausschluss anderer Mangelkrankheiten:
Vitamine B12 und D, Zink